Archiv der Kategorie 'Wassersport'

Sport im März

Der Wintersport geht in die Sommerpause. Bald. Erst finalisieren noch diverse Weltcups, unter anderem im Biathlon (13. bis 16. in Oslo) und Skispringen (14.-16. in Planica). Biathletin Andrea Henkel hat noch Chancen, die Französin Sandrine Bailly abzufangen, bei den Männern führt Ole Einar Björndalen mit 150 Punkten. Im Skispringen sorgt Thomas Morgenstern für einen der wenigen sportlichen Erfolge Österreichs in diesem Sportjahr.

Ebenfalls am 13. beginnt in Eindhoven die Schwimm-Europameisterschaft. Nun sollte man meinen, diese Sportart ist eine etwaigen Materialschlachten eher abgeneigte. Die jüngste Vorstellung der neuesten Badehosen und -anzüge eines führenden Badehosenbauers trägt aber schon riefenstahlsche Züge, alles in blaugrau und heroisch und so. Schade, dass Schwimmen und Fackeln irgendwie nicht funktioniert.

Am Sonntag, dem 16., um halb sechs Uhr morgens, startet die Formel 1 in die neue Saison. Räikkönen vs. Alonso vs. Hamilton hat das Zeug zu einer veritablen Sport-Soap, David Coulthard fährt immer noch mit, eine Handvoll Deutscher ebenso. Der Nürburgring hat dieses Jahr Pause. Die Irren rasen durch den Hafen von Valencia und nachts durch Singapur. Die Traktionskontrolle wurde verboten, eine einheitliche elektronische Motorsteuerung ist nun vorgeschrieben. Außerdem dürfen die Fans Biokraftstoff schnuppern.

Am 25. beginnt eine neue Saison der Amerikanischen Brennballliga MLB. David Beckham spielt aller Voraussicht nach nicht mit. Dafür darf Multitalent Alyssa Milano ihren Hund bloggen, weil sie offenbar ein Fan der L.A. Dodgers ist.

Mit der Kategorie Tradition muss man in werbeverseuchten Zeiten wie diesen vorsichtig sein. Nicht alles, was zum fünften Mal in Folge passiert, ist eine solche. Am 29. rudern verfeindete Studenten gegeneinander, es ist das 154. Boat Race. Und das ist eine Tradition. Cambridge führt mit 79:73.


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Februar
Januar

Um die Taille der Dame gewikelt: Sportanleitungen bei Wikibooks


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Sport ist ja manchmal gar nicht so einfach. Ganz blöd, wenn ein Bewegungswilliger dann mal sporten möchte und gerade keinen Sportlehrer parat hat. Für solche Notfälle erfanden amerikanische Soldaten im vergangenen Jahrtausen das Internet. Da können Sportlehrer dann reinschreiben wie das so geht mit dem Sport. Zur Anregung mal ein paar Beispiele:

Wenn auch noch die- nicht nur bei Übergewichtigen- verbreitete Neigung auftritt, die Knie zusammen fallen zu lassen, muss der Skatinglehrer eingreifen („X-Bein“-Stellung sichert zunächst das seitwärtige Gleichgewicht, verhindert aber seine notwendige Regulierung aus Hüfte, HWS und WS sowie beim beidbeinigen Rollen eine synchrone Beinführung bzw. wechselseitige Kantenarbeit).

Aus: Inlineskaten mit adipösen Kindern und Jugendlichen

Man paddelt wieder bis zum letzten Moment, und greift dann die Rails des Brettes in der Nähe der Nose. Nun beginnt man, das Brett nach unten zu drücken. Um das Brett noch weiter unter Wasser zu drücken, kann man die Arme ausstrecken und das Gewicht des Oberkörpers auf das Brett legen. Kurz bevor man von der Welle erreicht wird, taucht man ebenfalls ab und versucht, sich auf das Brett zu legen. Wenn die Welle vorrüber ist, belastet man das Brett mit dem Knie, um die Nose wieder auf die Wasseroberfläche zu richten, und nutzt die Treibkraft des Brettes aus, um wieder aufzutauchen.

Aus: Durchtauchtechniken

Wie oben nur der Mann lässt die Hand auf 5,6,7 nicht los, sondern wikelt sie um die Taille der Dame. Somit kann diese nur eine halbe Drehung machen.

Aus: Platzwechsel Linksdrehung als spin mit check

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Wie schwimme ich einen Weltrekord


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Das Becken hat zehn Bahnen, geschwommen wird aber nur auf acht, damit liegt zwischen dem jeweils äußersten Schwimmer und dem Beckenrand immer eine leere Bahn. So schwappen kaum Wellen von der Wand auf die Wettkampfbahnen zurück. Wellen aber bremsen die Athleten. Zudem sind die Trennleinen auf dem technisch neuesten Stand. Das heißt, sie drehen sich und verringern deshalb auch den Wellengang.

Hartes Wasser, niedrige Wellen, ein ebenes Becken, 26,5°C – es muss nicht immer Doping sein. Noch schneller schwömmen sie vermutlich, kraulten immer nur vier Ganzkörperrasierte – durch je eine Freibahn getrennt – hin und her. Aber diesen Kniff entdecken die Schwimmbeckeneinteiler bestimmt auch noch, irgendwann.

Wenn Taucher aus‘m Pott Langeweile haben

Dann erfinden sie eine neue Sportart. Skandinavier liefern dazu gleich noch eine wundervolle Taktik: Deckel-Dackel. Da stinkt so ein ödes 4-4-2 ganz schön gegen ab.

(Unterwasserrugby in Ton und Bild beim Heimvorteil)

Extreme Tretboot-Outburning

Sommerzeit ist Wassersportzeit. Und weil die Wassersport-Frauen sich gerade nur nackig machen, jetzt mal etwas für echte Kerle: An diesem Wochenende findet in Rostock die Tretboot-Weltmeisterschaft statt.

Zwei Menschen, ein meist selbstgebasteltes Wasserfahrradvehikel und die Warnow – perfekt für einen spontanen und vergnüglichen Augustausflug. Die Disziplinen:

- Slalom
- 100-Meter-Sprint
- 4-Stunden-Rennen
- Design-Contest
- 10 m Beschleunigungsrennen (Burn Out)

Da steht tatsächlich Burn-Out. Welch ein Spaß muss das sein: Quietschende Fahrradpedalen, stinkende Bootsplanken, hemmungslose Mecklenburger Groupies, kistenweise Küstennebel.


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Noch mehr technophobes Zeugs hier in der lexikalischen Übersicht.

Drei Wassersportlerinnen im Kurzporträt

(Mein SEO wird mich vermutlich heute Nachmittag verprügeln und dabei mit hochrotem Kopf was von google-Elfmeter, Überschrift und nicht verwandelt murmeln. So what.)

Theresa Klein ist Wasserballerin. In Dresden geboren, wasserballte sie sich über die Stationen Chemnitz, Berlin und Uerdingen (Vizemeister, Pokalsieger) in die deutsche Nationalmannschaft. Die spielt international zweitklassig, bei der WM Elfter, EM Siebter (von acht). In der kommenden Woche startet die Qualifikation für Peking, eine Teilnahme wäre ein großer Erfolg.

Lieblingszitat:

Im übertragenen Sinn ist die Nordsee mein Lieblingsgewässer, schließlich ist die Restaurantkette unser Sponsor für die Nationalteams.

Jennifer Bongardt ist Slalom-Kanutin. Die Hagener Sportsoldatin gewann im Kajak-Einer bereits je zweimal WM-Silber und -Bronze, mit der Mannschaft ist sie amtierende Europameisterin. Im September findet die WM in Brasilien statt, für Olympia 2008 ist eine Medaille angepeilt.

Lieblingszitat:

Weibliche Durchtriebenheit kann ich nicht leiden, lieber mag ich es ehrlich und direkt.

Kristin Boese ist Kitesurferin. Die Potsdamerin studiert Publizistik und Kommunikationswissenschaften und hat schon ein Buch über ihre Sportart geschrieben. Und ich glaube, es ist trotz marginalen Wissens nicht vermesslich, sie als derzeit beste Kitesurferin der Welt zu bezeichnen.

Lieblingszitat:

Man kann nebeneinander herfahren, sich zuzwinkern oder abklatschen, einfach gemeinsam Spaß haben. So habe ich auch meinen Freund kennen gelernt.

So. Jetzt könnt ihr glotzen gehen.

Lustige BrustBauchsponsoren

Heute: die deutsche Kanu-Nationalmannschaft, gesehen bei der WM (Seite ist gerade down). Hätte ich mir auch gut bei diversen Radsportereignissen vorstellen können.

Wasserspringen besonders gefragt

Besonders gefragt waren wie üblich die Eröffnungs- und Schlussfeier sowie Basketball und Wasserspringen.

Häh? Wasserspringen? Gut, man sieht wohlgeformte Menschenleiber, nahezu unbekleidet, die mögliche eigene Kindheitstraumata namens Zehnmeterbrett oder Bauchklatscher unter Zuhilfenahme von allen erdenklichen Verrenkungen optisch heilen können. Vielleicht ist es auch heiß, und die Zuschauer erhoffen sich, alle anderthalb Minuten ein paar Spritzer feinstes chinesisches Chlorwasser abzubekommen.

Wahrscheinlich ist es aber nur der Wellness-Faktor, der die Sportophilen aller Welt zum Wasserspringen treibt: Regelmäßige Wasserplantschgeräusche, dazu im Hintergrund das permanente akustische Grundrauschen der chinesischen Hauptstadt, Augen zu – und schon zwei Qualifikationswettkämpfe genügen, um den Olympiabesucher so erholt wie sonst nur nach einer halbstündigen Erotikmassage wieder ins Pekinger Getümmele ziehen zu lassen.

Arschbombenalarm

Würde ich jetzt mal so sagen.


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Im Event-Jargon schimpft sich das ganze dann Splashdiving World Championship. Na gut.

Aber sowas tut weh (kleines mpeg). Am Arsch!


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Kein Wind in der Kieler Förde

Alpha, Bravo, Delta, Echo, Foxtrott, Golf, Hotel and India there will be no starts today!

Und kurz darauf durfte auch Charlie nicht mehr los.


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Die größte Segelveranstaltung der Welt flautiert gerade. Das gleichzeitig größte Volksfest Nordeuropas (kennt jemand das südliche Pendant?) wird aber weitergehen. Unter anderem mit Kim Wilde, die gehört hat, dass die Menschen in Kiel sehr warmherzig sind. Wer so etwas gesagt haben soll, hat Miss Wilde nicht verraten.

Neue Obstacle im run!!!

Also ich verstehe ja, dass Anhänger dieses Sports allgemein eher anglophil denn goetheinstitutesk parlieren. Dennoch: Muss es sein, vor Laien sein Hobby derart verklausuliert zu preisen?

Auf Anregung aus dem letzten Jahr wurden zusätzliche Alterskategorien bei diesem, eigentlich cash-prize open-category-contest, eingefügt … Weiterhin sind neue und modifizierte Obstacle im run!!!


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