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Wie der Internationale Skiverband Doping bekämpft

Mit einem Quiz.

Michael Rasmussen wird sich in seinen Hühnerhintern beißen: Hätte er nur vor der Tour de France an diesem „Falsch-oder-richtig?“-Ratespielchen der FIS teilgenommen, sein ganzes „Wissen beziehungsweise Unwissen“ wäre ihm vor Augen geführt worden, und ganz geläutert wäre er auf der Stelle in ein dänisches Kloster eingetreten.

Also, kleiner Test: Stimmts oder nicht?

Manchmal ist es erforderlich, dass man betrügt, um zu gewinnen, indem man verbotene Substanzen einnimmt.

Na? Noch am Grübeln? Dann sollten Sie in der nächsten Zeit vielleicht keine legendären Drei-Wochen-Rundfahrten mitmachen. Sonder lieber noch eine Runde spielen.

Quelle

Daily Dope™

Heute: Christian Moreni (Cofidis)

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(Als Verdauerli noch mein ganz persönlicher Vergleich des Tages:

Wenn ich an einer Landstraße 15 Blitzer aufstelle, bekomme ich 15 Mal mehr Leute, die zu schnell fahren.

Statt.1-Sportreporterlegende Mike Kluge analogiert, und kaum jemand sieht zu.)

Wirklich kein Thema?

Es war kein Thema für uns, die Tour zu stoppen, nur weil einige Russisches Roulette spielen.

Das sagte heute Abend der Chef der Tour de France, Christian Prudhomme, nach Bekanntwerden des Blutdopings von Mitfavorit Alexander Winokurow. Im Prinzip hat er nicht Unrecht. Ich bin mir aber nicht mehr sicher, ob es in absehbarer Zeit nicht eine größere Rundfahrt auch mal eben abgeblasen wird, wenn es links und rechts des Weges nur noch um Doping geht.

„Nicht immer nur Doping, Doping, Doping, das wird da völlig übertrieben“

Jan Ullrich hat sich mal wieder am freien Sprechen versucht und das neue Sportfernsehen gelobt.

Doping-Lotto

Sie sind Leistungssportler? Und schnell mal gelangweilt vom ewigen Trainieren, Reisen, Geldausgeben, Eigenen-Namen-Googeln und Reagenzglaspissen? Sie haben ein geheimes Faible für Glücksspiele?

Ich hätte da einen Vorschlag.

Sat 1 zeigt die Tour de Farce

Nachtrag 15.30 Uhr: Es ist schon verrückt. Eine Zeitung, die erwogen hatte, die Tour zu ignorieren, dann aber doch einen Reporter schickte und schließlich (abgesehen vom Live-Ticker) endgültig aussteigt, tickert im Internet live über einen Fernsehsender, der von der Tour de France berichtet, weil andere Fernseh- und dazugehörige Radiosender nicht mehr berichten wollen. Und ein Blog schreibt das alles noch einmal auf.

Was fehlt? Genau: der Sport.

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Wer auf Rendite scharf ist, scheißt auf Moral und Ethik. Einem abgenagten und verdorbenen Knochen gleich hebt Sat1 die Tour-de-France-Rechte auf und sendet fröhlich drauflos. In einer halben Stunde gehts los. Ob Thomas Kausch der Moderator ist?

Immerhin gilt nun die ursprünglich nur auf Eurosport gemünzte Feststellung des SZ-Kommentars erst recht:

Tröstlich für eingefleischte Radsportfans: Die Spartensender machen weiter. Weshalb das Peloton endlich dort ankommt, wo es hingehört: auf eine Programmschiene mit Schlammcatchen und Monstertrucks.

Alles wird schwieriger

Nachtrag 18.7.:

Es war fast beruhigend zu sehen, wie der Debütant nach seinem Husarenritt ins gelbe Trikot am Samstag anschließend entkräftet den Anschluss verlor.

Die Struve-Hoffnung ist also in gewisser Hinsicht in Erfüllung gegangen: Man freut sich, wenn beim größten Radrennen der Welt jemand langsamer fährt als viele andere. Verrückt.

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Alles wird schwieriger, wenn ein Deutscher vorne liegt.

ARD-Programmdirektor Günter Struve im SZ-Interview. Da kann man für die Öffentlichrechtlichen eigentlich nur hoffen, dass Andreas Klöden permanent von Hungerästen heimgesucht wird. Und ist das der offizielle Gegenentwurf hierzu?

Schöne neue Sportfernsehwelt

Nix da. Stattdessen: Geschichten aus dem Tierpark Hellabrunn.

Heute wichtig

Bitte nicht im ersten Affekt den Lukas mit dem Patrick verwechseln.

„Es ist höchste Zeit innezuhalten …“

Die Berliner Zeitung versucht es noch mal und bloggt über die Tour de France. Zehn Absätze über Doping, drei Zeilen über die Gewinner von Prolog und erster Etappe. Recht radikal, aber im Trend.

Jörg im Spiegel

Der Montag verkommt immer mehr (Hallo, Blog!) zu einem Beichttag für entnervte Radprofis. Nach PiepBeckmann ist jetzt also mal Print dran.