Dreimal Fußballfeedfutter, bitte!

Kid Klappergass quetscht Luciano Pavarotti, Edward Hopper und Eintracht Frankfurt in einen Beitrag und startet medienkritisch:

„Unbeschreiblicher Jubel“, lese ich in einer Zeitung oder höre im Radio von „unbeschreiblichen Szenen“, die sich gerade abspielen. In diesen Momenten reagiere ich leicht gereizt, weil ich mir sage, dass sich da gerade jemand vor seiner Arbeit drückt.

Der Stammplatz hat ihn gesucht und gefunden, den Mann mit früher mal schönste Frisur im Nordosten:

Er war auf seine Art ein Ästhet des Strafraums, wirkte fast vorsichtig im Umgang mit Ball und Gegner. Er war wie der große Onkel beim Kindergeburtstag, der den Kleinen beim Kick im Garten nicht aus Versehen weh tun wollte. Und nach seinen Toren drehte er ab, trudelte langsam aus wie ein Bodybuilder, der vor lauter Kraft nicht laufen kann, und küsste seinen Ring.

Die Süddeutsche Zeitung taucht kurz mit großen Kinderaugen in die schöne, neue Jutjubwelt:

Wer die Suche noch etwas konkretisiert und „Bundesliga“ eingibt, gerät ins Staunen: Da sind nicht etwa Franck Ribérys schönste Dribblings zu sehen, Luca Tonis tollste Tore oder Maik Franz’ derbste Grätschen. Stattdessen, auf Platz eins: „Greatest Bundesliga-Goals of the 80s“.


0 Antworten auf “Dreimal Fußballfeedfutter, bitte!”

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.