Archiv für Februar 2008

Er ist beliebt bei oalt und jung

Ganz etwas neumodisches ist ja die Videoantwort. Jemand zeigt ein Video, ein anderer antwortet mit einem anderen. Das macht Spaß. Meistens. Und jetzt: Alle mitsingen!


Supersonntag

Nachtrag: Aktion entspannteres Lesen im Livesektor.

Tach. Hübscher Sportmix heute, von allem ein wenig dabei:

1400 Zweite Liga
1415 Biathlon-WM, Verfolgung Herren
Eisschnellauf, Mehrkampf-WM
1700 Bundesliga: BVB-Schalke, Bayern-Werder
1800 Afrika Cup, Finale

Ich übergebe mich ins angeschossene Liveblogtool.

Dann wollnwermal zwei Augen zudrücken

Wenn er den Ball jetzt noch wegwirft, wird’s ein nolookpass.

(Drittbestes Sportpressefoto des Jahres Nullsieben, flickr)

Seeler hat manchmal auch Blut gehabt


Wenn man gefallen ist, hat man manchmal auch Blut gehabt.

Tja, Euch Uwe hatte es nicht einfach. Damals™. Heute blutet ja keiner mehr richtig auf dem Fußballplatz, zumindest in Europa, in Afrika steckt man sich Taschentücher in den Mund, dann geht das schon. Uwe hatte noch keine Taschentücher, Kriech war ja gerade aus, „gefallen“ hatte noch eine etwas andere Bedeutung; und Fußball war damals™ noch was für echte Typen, die gibts es ja heute laut mehrmals wiederholten Klageinterviews gar nicht mehr, die sind quasi ausgestorben. Außer Uwe Seeler, der lebt noch.

Bis er mal auch kein Blut mehr hat. Wenn er fällt.

(Eingeordnet unter: Was man doch für ein Mordsbeitrag aus einem 20-Sekunden-Audioschnipsel saugen kann.)

foto_flickr

St. Pauli Nachrichten

Jetzt erfüllt das Stadion bei Hamburg’s sündiger Meile endlich alle Klischees, denn ab sofort prangt auf zwei Werbebanden das ORION-Logo mit dem Zusatz „100 Prozent Erotik aus Flensburg“. Dieser eher nüchterne Auftritt am Spielfeldrand mag den einen oder anderen zwar enttäuschen, dennoch passt die fast hanseatische Zurückhaltung des Flensburger Unternehmens gut zum braun-weißen Kult-Verein.

Der FC St. Pauli hält die einst vom FC Homburg fast begonnene Tradition der Erotikwerbung aufrecht (ha). Am Millerntor stehen (haha) nun zwei schnöde Werbebanden, zudem sollen 20.000 Pauli-Kondome in den Verkehr (hahaha) gebracht werden. Erster Höhepunkt (ich kann mich kaum noch halten) für die neuen Banden wird die Partie morgen gegen Jena sein, wenn gut 22.000 Zuschauer im erweiterten Stadion erwartet werden.

Jetzt aber ’ne Zigarette …

ps. Beim Handball gibt es übrigens Wischerinnen. Sie sind tatsächlich in der Lage, hochgeworfene Bälle problemlos wieder aufzufangen.

Novak Lleyton Rafael Maria Scharafederewittadalkovic

Der vormals weiße Sport, der in den letzten 20 Jahren in den USA und Westeuropa schon viel von seiner Exklusivität eingebüßt hat, sich aber doch nur von einer großbürgerlichen zu einer auch partiell kleinbürgerlichen Veranstaltung transformiert hat, steht vor seiner wohl letzten Demokratisierung.

So beschließt Martin Krauß seinen Artikel über das kontemporäre Tennis in der aktuellen Jungle World. Beginnen tut der Text mit den Imitationskünsten des Australian-Open-Sieger Novak Djokovic. Hmm. Ich würde sagen: Geht so.


Generell scheint es aber glücklicherweise so zu sein, dass dieser Typ hin und wieder zu wenig Vollmilch zu sich nimmt.

via

Pocherpopel

Schade. Einst war Oliver Pocher, ein Komödiant mit gewissen Sternstunden, selbst Opfer der Bild-Zeitung gewesen. Jetzt macht er sich mit ihr gemein und kalauert in „Pochers Anpfiff“ künftig online über die Bundesliga. Immerhin: Hansa gegen Bayern hat er richtig getippt.

Was mich wundert: Seit 2005 ist er für BamS unterwegs. Keine Ahnung. Sonntags hab ich Familie.

Fußball wird auch unterbewertet

Vor dem Fernseher zu sitzen und das dort Gesehene echtzeitnah zum kommentieren, habe ich schon ein paar Mal gemacht. Bringt mir auch regelmäßig Freude. Zu dritt aber ist neu. Bestimmt drei Mal so viel Freude. Mal sehen. Und lesen. Heute. Abends, den Hügel runter und dann rechts in den Hinterhof rein. Würde mich freuen.

Eine Herausforderung für Jung und Alt!


foto_flickr

Dieses Bildwerk ist jedoch nicht mit dem eventuell zu vermutenden Volleyballsport in Verbindung zu bringen, sondern wurde von einer gewissen Frau K mit Sommerrodelbahn verschlagwortet. Warum auch immer.

Pressen, Hässler, pressen!

Plötzlich nehme ich eine schüchterne Bewegung von der oberen Saunabank wahr. Thomas Hässler hat offenbar entsetzt festgestellt, dass große Teile seines Fußballer-Körpers verbotenerweise Holzkontakt haben: seine Füße und ein Stückchen Po. Mit einer unglaublich spannungsreichen Zeitlupen-Bewegung zieht Hässler nun die Beine an seinen Körper heran – rasch genug, um nicht als nächstes Anranz-Opfer der Sauna-Polizistin abgeschossen zu werden, und bedächtig genug, um nicht durch Bewegungshektik unnötige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Hässler legt die Arme um seine Unterschenkel und zieht die Beine fest an seinen Oberkörper. Die Haut an seinen Knien wird ganz weiß, und seine Oberarm-Muskulatur zittert ob der gewaltigen Anstrengung. Hässlers Körper steht unter Hochspannung. Pressen, Hässler, pressen! Sein Körper zittert auf dem viel zu kleinen Handtuch.

Als Thomas Häßler mal ins Schwitzen geriet. (Und Oliver Kahn mal seinen Laptop vorführen musste, aber nicht konnte.)

Vogts hat Vertrag

Davon weiß ich gar nichts. Ich hab´ Vertrag. Präsident und Verband haben mir volles Vertrauen signalisiert.

Mensch, Berti! Noch kein Jahr in Afrika, und schon Problem mit deutsche Sprach. Aufs wichtigste verkürzt, sowohl das Verb-e als auch den unbestimmten Artikel lässig weggelassen, ganz in der Tradition des Rechers vom Tatort. Wächst da ein neuer Piet Klocke heran?