Archiv für Januar 2008

Einundzwanzig Zentimeter

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Dieser regelwidrige Platzaufbau kann nicht automatisch zu einer Umwertung oder Neuansetzung des Spiels führen. Zu verlangen ist vielmehr der Nachweis eines konkreten Zusammenhangs des fehlerhaften Platzaufbaus mit dem Spielergebnis.

Urteilt der DFB. Wenn die grünen Männchen etwas entspannter wären, hätten sie das Urteil mit einem Video garniert, das Jauch und Reif im Sportpark Dattenfeld beim Nachmessen des Tores gezeigt hätte. Hamseabanich. Sind vermutlich zu stark mit Klagereien gegen das Internet beschäftigt.


trainspiriert von hier

Bundesregionalliga

Dritte Liga klingt so abwertend. Dieser hat einen besseren Vorschlag.

„Ich habe mich schon sehr über die Aufregung heute gewundert.“

Nachtrag: Süddeutsche und Frankfurter Rundschau sehen Schatten bei der ARD und beim Biathlon – Seppelt mit handwerklichen Fehlern, aber auf dem richtigen Weg. Und auch Jens Weinreich äußert sich sehr ausfährlich.


Da morgen, nein heute so manche Zeitung über diese angebliche Tagesschau-Verfehlung berichten wird, wollte ich hier nur mal die reine Faktenlage aufblättern.

Sagt Dr. Kai Gniffke von der ARD-Tagesschau.

Es geht nicht um irgendeine Tagesschau-Verfehlung, sondern um eine ARD-Verfehlung. Und es geht darum, dass eben nicht die reine Faktenlage aufgeblättert wurde. Es geht darum, dass schwere Anschuldigungen getroffen wurden, am konkretesten eben nicht von SZ, dpa oder Bild, sondern von der Dopingredaktion der ARD, sprich Hajo Seppelt. Der mag Gründe haben, mit seinen Aussagen schwammig zu bleiben. Dass der DSV sich dann wehrt, ist nicht schön, aber auch nicht verwunderlich.

Dass sich die ARD vor laufenden Kameras vor der Biathlon-Übertragung dann entschuldigt, anstatt die Dopingredaktion zu Wort kommen zu lassen, ist kein probates Mittel, Aufregung zu vermeiden. Zumal unklar blieb, wer (ARD? Die Dopingredaktion? Das Live-Team vor Ort?) sich hier warum (Informantenschutz? Unsicherheit? PR?) entschuldigt.

Es scheint, als habe die ARD in diesem Fall ein nicht unbeträchtliches internes Kommunikationsproblem. Und das ist schade, denn die Dopingproblematik – und trotz des Tohuwabohus kann es die auch im deutschen Biathlon geben – ist für solche amateurhafte Informationspolitik schlicht zu wichtig.

Ich habe einfach mal meinen Kommentar bei der Tagesschau hierherein kopiert. Mehr zum Thema Wie kann ich recht schnell ein schwieriges Thema unnötig noch viel komplizierter gestalten gibt es bei allesaussersport und Indiskretion Ehrensache.

Test: Inhaltsexport von cover it live


 Live Blog:  Handball-EM: GER-SPA (01/20/2008) 
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3:16
Hallo. Wetter wurde für heute abgesagt, kann man sich also auch die Augen mit zwei Bildschirmen parallel ruinieren.
3:18
[FUSSBALL]
Porno-Patsche, schieb ihn rein // schieb ihn rein für uns.

Zur Aufklärung verweise ich zunächst hier-, dann dorthin.

3:34
[BIATHLON] Das 15-Kilometer-Massenstartrennen in Antholz ist gestartet. Der Moderator sagte gerade, dass was dort auf dem Boden liegt, sei Schnee. Ich glaube ihm, bin mir aber nicht mehr sicher, was das genau ist. Schnee.
3:40
[BIATHLON] Michael Rösch und Andreas Birnbacher schie�en fehlerlos und rennen vorne mit. Der Franzose Simon Fourcade vorneweg. Ich möchte an dieser Stelle herzlichst meine Mutter grü�en, die immer Biathlon einschaltet, weil sie Winterwälder so gerne hat.
3:43
[BIATHLON] So typische Schweizer Nachnamen mag ich ja gut leiden. Simon Hallenbarter derzeit Dritter. Weniger ästhetisch ist dagegen die Liegenschuss-Rotze in Super-SlowMo
3:51
[BIATHLON] Der Björndalen läuft sie wieder alle in Grund und Boden. Wahrscheinlich wird der noch Weltcups gewinnen, wenn ich mal auf dem Sterbebett dahinsieche. Jetzt das dritte Schie�en.
4:00
[BIATHLON] Birnbacher und Greis 40 Sekunden hinter Björndalen, der jetzt stehend schieÃ�t. Zehn Sekunden Luft holen, zehn Sekunden SchieÃ�en – alle Scheiben weg, unfassbar.
4:05
[BIATHLON] Michi Greis kämpft mit drei anderen Biathleten um die Plätze zwei bis fünf. Jetzt zählt die beste Lunge. Björndalen kann mit mehr als 40 Sekunden Vorsprung rückwärts ins Ziel rutschen.
4:08
[BIATHLON] Ich wusste gar nicht, dass die Technik beim Biathlon offenbar noch ein wenig hinterherhinkt: Michael Greis und Maxim Tchoudow mit Fotofinish – kein Wunder, wenn sie nur die Zehntel messen.
4:15
[BIATHLON] Greis vielleicht Dritter, Wolf Sechster, Birnbacher Achter. Wie jedes Mal, wenn ich Biathlon sehe, wundere ich mich, dass noch kaum andere Kombinationssportarten mit dem Wechsel Action-Konzentration erfunden wurden, Handballdartathlon oder Basketballbillardathlon. Hm.
4:22
[HANDBALL] Spanien ist so etwas wie ein Angstgegner der Deutschen, die wichtigen Spiele (Olympia 04, WM 07) gingen aber an die DHB-Sieben. Und Stefan Kretzschmar ist das uneheliche Kinder von Torsten Frings und Bela B.
4:30
[HANDBALL] Die grimmig antretenden Iberer unter Druck: Sie können noch die Hauptrunde verpassen, eine Niederlage bei gleichzeitigem Sieg der Wei�russen gegen Ungarn ist zumindest nicht total unwahrscheinlich. Au�erdem werden die Ergebnisse der Vorrunde in die Hauptrunde mitgenommen, da machen sich so zwei Punkte mehr auch nicht übel.
4:33
[HANDBALL] Diese Logo des CMA-Prüfsystems für Lebensmittel erinnert mich an ein Reload-Button, man will dauernd draufdrücken.
4:33 [Image popup] qs.jpg View
4:39
[HANDBALL] Pascal „Dorffrisur“ Hens hat mit Ion Belaustegui einen guten Freund gefunden. Die beiden hören mit dem Knuddeln gar nicht mehr auf. 4:4
4:46
[HANDBALL] Henning Fritz hat den Fuck you!-Blick schon gut drauf. Besonders ein gehaltener Siebenmeter ist eine hervorragende Gelegenheit, den spanischen Versager anschlie�end gestisch subtil zu demütigen. 8:5
4:49
[FUSSBALL] Arsenal, Chelsea, ManU und Everton – die vier Erstplatzierten der Premier League – gewinnen auswärts. Wie langweilig. In einem Computerspiel hätte ich längst den nächsten Schwierigkeitsgrad eingestellt.
4:52
[HANDBALL] Die Deutschen versuchen sich am One-Touch-Handball, scheitern jedoch und müssen jetzt einen schlecht gelaunten Monsieur Brand in der Auszeit ertragen. 8:8
4:55
[HANDBALL] Klimovets! Die Rückhand ist sein liebster Freund. Danach jedoch die erste rot-gelbe Führung. 10:9
5:00
[VOLLEYBALL] Russland führt im Finale des Olympia-Quali-Turniers gegen Serbien mit 2:1. Im vierten Durchgang sind die Serbinnen jedoch mit fünf vorn.
5:05
[HANDBALL] �berzahlbedingter Ausgleich. Fritz mit einer fantastischen Fu�parade. Normale Menschen würden bei so einer Aktion unkontrolliert in den Spagat rutschen und hinfort nimmer mehr aufstehen. Fritz ballt nur die Faust. 12:12
5:23
[VOLLEYBALL] Serbien, Polen – Hauptsache Tokio. Russland spielt gegen Polen im Finale, nach 2:2 geht es jetzt in den Tie Break. Mannomann. Russland nicht bei Olympia, das wäre ganz schön plocho.
5:25
[HANDBALL] Michikraus mit undiskutablem Zuspiel, den hätte noch der novoviröseste Schachspieler abgefangen. Der spanische Torwart auch noch on fire, und schwupps, 16:13.
5:33
[HANDBALL] Die in weiÃ� gekleideten Germanen rennen Mal um Mal in die spanische Abwehrmauer, wie die Lemminge. Wenn es nicht gleich mal eine Brand-Rede gibt, dürfte bei 15 Minuten Restzeit bald eine Vorentscheidung getroffen werden – zugunsten Spaniens. 20:14
5:43
[HANDBALL] C‘est tout. Zwei feige Angreifer trauen sich nicht, einen Konter wie ein Mann abzuschlieÃ�en, prompt hält der spanische Torwart. Im Gegenzug zwei Minuten gegen Sebastian PreiÃ�. Noch acht Minuten. 25:18
5:55
[HANDBALL] Das Wintermärchen ist spätestens heute ausgeträumt. Spanien gewinnt mit 30:22, dieses Debakel lässt trotz demonstrativem Spielerbeschwörungskreis nach dem Abpfiff die Frage offen, wie gut die deutsche Mannschaft im Moment ist.
5:56
[HANDBALL] O-Ton Heiner Brand:

So ein Spiel kommt in jedem Turnier mal vor.

6:25
This Live Blog has now ended.

Handball-EM: Deutschland gegen Spanien

Das dritte und eher – weil schon für nächste Runde qualifiziert – unwichtige Vorrundenspiel Deutschlands bei der EM in Norwegen beginnt 16.30 Uhr, ab dann live weiter mit neuer Technik.
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Erstes Vorrundenspiel gegen Weißrussland
Deutschland vs. Spanien bei der WM 2007
Handball beim Nachspiel

Fazit cover it live

Da ich den nächtlichen Einsatz des Liveblog-Tools bei dogfood nicht mitbekommen hatte, war mir cover it live bis vergangenen Freitag noch neu. Kurz zusammengefasst: Warum eigentlich nicht?

- Registrierung und Handling einfach, selbsterklärend, schnell
- da ich von mehreren Rechnern blogge, ist die Webbasis des Teils Gold wert
- technisch bei mir alles in Ordnung, einige Tester berichten von lags hier und da, zudem ist offenbar eine neue Browserversion (IE/FF) vonnöten
- Optik okay, aber nicht ans Blog anzupassen, lediglich Breite und Höhe des iframes modifizierbar
- sehr viele Funktionen, selbst die views des beendeten Liveblogs poppen wenn gewünscht in einem Statistik-Fenster auf
- dank Ajax ist Speedbloggen möglich: weniger Seitenaufrufe, mehr Spaß
- Chronologie chronologisch: Wie Dülp kommentierte für Nachleser ganz nett, zumal die Kommentare ebenfalls chronologisch eingeordnet werden, für Liveleser eher ungewohnt und auch nicht zu ändern
- Kommentarverwaltung: noch zu umständlich; jeder Senf muss durch den Blogger ins Fenster gedrückt werden, was wieder Geschwindigkeit aus der Sache nimmt; laut cil soll demnächst das Freischalten einzelner Kommentierer sowie ein open-comment-Modus möglich sein
- die Einträge liegen nicht auf dem Blog, sind also ungugelbar und im Blogarchiv ebenfalls unauffindbar (vom Titel mal abgesehen) – ich habe jetzt eine Unterseite (Live) angelegt, auf der ich vorerst alle cil-Posts in Unterseiten anlege, schön ist anders
-> ab Dienstag soll es jedoch eine Export-Funktion geben

Ich habe dat Ding nicht zum letzten Mal benutzt, für Schnelligkeitsfanatiker und Klickfaule ist das Tool ein Riesenfortschritt. Die ganzen Gimmicks sind nicht nötig, von der Blogkante tut man sie dann aber auch nicht stoßen. Die für mich größten Minuspunkte sind (laut cil) in Arbeit, die bislang umständliche Kommentarverwaltung und Inhalte im Netznirwana wären sonst auf Dauer wahrscheinlich Gründe, wieder oldschool zu livebloggen.

Nachtrag: Probleme mit cover it live bei allesaussersport

Einszwodrei, Testtesttest: Livebloggen mit coveritlive

Wollnwer doch mal sehen, ob das funktioniert mit dem von Herrn Basic empfohlenen Livebloggingdingens. Heute also der Eintagestest mit der Bitte um die eine oder andere spontane Rückkoppelung eurerseits.

Nachtrag: Keith von coveritlive.com hat angekündigt, die Kommentarfunktion in dem tool zu erweitern. Soll heißen: Mehrere Autoren sind möglich, einen „Immer erlauben“-Knopf für zuverlässige Kommentatoren und einen „offenen Modus“, um alle Kommentare ad hoc zuzulassen.

Und nochwas: Nächsten Dienstag soll der auch schon bei allesaussersport angesprochene Inhalts-Export ins Blog bei cover-it-live gelauncht werden. Bin mal gespannt.

Handball-EM: Deutschland vs. Weißrussland

18.40 Russland ist in der Gruppe B an Montenegro hängen geblieben, es hat nur zu einem 25:25 gereicht. In Bergen ist auch Schluss: Deutschland besiegt Weißrussland mit 34:26 und spielt am Sonnabend um 18.15 Uhr gegen Ungarn. Adjø!
18.30 Die Weißrussen haben in 20 Minuten ganze zwei Tore geworfen, in den letzten zehn überhaupt keines. Das genügt, die Partie ist entschieden, der Rest ist Auslaufen. Brand hat alles richtig gemacht, die Einwechsler Bitter und Klein (für Jansen) haben sich bewährt. 31:22.
18.25 Michi Kraus und Andrej Klimovets zum 26:21, die Weißrussen wirken kraft- und saftlos. Dominik Klein wirft zum … meine Fresse, 108 km/h, das ist nicht mal außerorts erlaubt. Na jedenfalls 27:21, noch 13 Minuten, das sollte langen, zumal Bitter sich warmgehalten hat.
18.15 Jau, Deutschland, scheiß auf die Abwehr, hauptsache imma einer mehr als die andern. Paraden hüben wie drüben, es hat sich das schönste run‘n'gun entwickelt. Klimovets erhöht auf 24:20, noch 20 Minuten.
18.10 Markus Baur im Volleyballstil: Einen Distanzwurf von Hens lässt Feschanka abprallen, Baur knallt einfach drauf, Tor. Ganz nett, aber die deutsche Abwehr startet sehr, sehr entspannt in das Turnier. Ohne Fritz, der jetzt durch Johannes Bitter vertreten wird, wär das recht wenig. 22:19.
18.05 Weidda. Roggisch will noch mehr Pause, darf zwei Minuten dranhängen. Barys Puchouski mit einem schrägen Wurf: Links am Gegenspieler in die rechte Torseite. Im Gegenzug Kehrmann, dann wieder Puchouski, Siebenmetertor für D, und schließlich ist Roggisch wieder da – 18:15.
17.55 Mann, Jansen! Der Mann schmeißt einen sicheren Konter weg respektive in die Hände des Torwarts namens Feschanka. Und der letzte Angriff, nur noch Sekunden zu spielen, da steht er frei … und wirft den Ball unmotiviert an des Keepers rechte Bein. Nun, Halbzeit, D führt mit 16:13.
17.50 Kehrmann über rechtsaußen, der Flori dreht, was das Handgelenk hergibt und trifft zum wichtigen 15:13. In der Schlussphase eine deutsche Überzahl, was sich prompt mit dem nächsten Tor durch Torsten Jansen in der Bilanz bemerkbar macht.
17.45 Der Pfosten verhindert ein Kehrmann-Tor und leitet einen Konter der Roten ein: Nur noch 14:11 für D. Eine BEL-Netzausbeulung später reichts dem Heiner, er auszeitet und doziert ruhig, wie denn nun weiter und überhaupt.
17.40 Holger Glandorf! Der Mann semmelt den Ball ans Lattenkreuz, das dem Riesen von der HSG Nordhorn wohl gesonnen und so freundlich ist, über den Umweg Torwartrücken ein gültiges Tor zu ermöglichen. Weißrussland jetzt mit der taktischen Brechstange, der Rückstand schmilzt ein wenig – 9:13.
17.35 Backcourt Oleg Velyky, und der spielt für Deutschland, hat Knie-Aua und mit der EM vorerst nichts mehr zu tun. Das Spiel läuft noch, bei 12:5 für den amtierenden Weltmeister nach 15 Minuten ist noch Spannung wie Doping im Biathlon – zunächst nicht durch Fakten zu belegen.
17.30 Gelbe Karten am laufenden Meter. Die Aggressivität zahlt sich aus, D zieht auf 8:5 davon. Das erste Spieldrittel lassen die versammelte Schnurbartschaft nun nicht erzittern, alles im Griff für die – jaha – Gelb-Schwarzen.
17.20 Erstes Tor nach 45 Sekunden, Markus Baur versenkt einen Siebenmeter. Die Weißrussen spielen wie Kautschuk, zäh und klebrig. 3:3 nach 5 Minuten.
17.15 Ach du Scheiße, der Hallenboden sieht aus wie eine Webseite vor zehn Jahren: neongelb. Bäh! Und dazu blaue Torkreise, ich sach nur Ikea. Und los geht das.
17.10 Ein deutscher Fanblock komplett in gelb-orange, nanu? Die obligatorischen Bärte sind da, die WM-Stimmung noch nicht ganz. Warum fassen sich die Weißrussen bei der Hymne mit der linken Hand gegenseitig auf die linke Schulter? Polonäse?
17.00 Weißrussland hat in der EM-Quali gegen die Slowakei, Moldawien und Zypern gewonnen, vier Spieler laufen in der Bundesliga auf, und alles andere als ein deutscher Sieg wäre wohl eine Blamage.
16.45 God Dag! Heiners Herren on the way to Europameistertitel, heute die Auftaktpartie in der Gruppe C entweder in ihren Zett!de-eff, für dreifuffzich im Netz oder prosaisch an dieser Stelle.


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Schiedsrichter geschlossen

Schreiben sie in München auf Schilder, was die angeblich Unparteiischen während des Spiels mit ihren Augen machen? Gibt es dort Löwen zu verkaufen? Und warum pinkeln sie dort auf Fahrradständer? Bringt das Glück? Reicht ihnen nicht ihr Ribéry?


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Zumindest hätten sie ein paar Bäume gegen diese selbst auf Kleinstausschnitten wahrnehmbare betonöse Trostlosigkeit pflanzen können.

James Bond war Biathlet

So wird bei Zoomfeed kommentiert, und ähnliches denke ich auch, wenn ich auf eines dieser weit-, sehr weitverbreiteten Schwarzweißbiathlonvielleichtdopingfotos stoße.

Volleyball, Olympia-Quali: Deutschland vs. Polen

19.40 So ein blödes Ding, das: Polen gewinnt den Tiebreak mit 15:8, im Fußball hätte man jetzt gesagt, sie fanden über Kampf ins Spiel. Die Deutschen können sich heute Abend mal kollektiv in den Hintern beißen, so ein Spiel bei einer Vierpunkteführung im vermeintlichen Siegessatz noch derart konsterniert abzugeben. Guten Abend, und: Man liest sich.
19.30 Die rot-weißen Fans tanzen, ihrer Mannschaft kann mit einer 9:2-Führung im Entscheidungssatz kaum noch etwas passieren. Ich lege mich mal fest: Die Meckereien von Coach Guidetti, die folgende Gelbe Karte in einer wichtigen Spielphase haben den fast schon sicher geglaubten Sieg gekostet. Polen psychisch frischer, selbstbewusster, hier und da auch glücklicher.
19.20 Die deutschen Blocks werden immer harmloser. Dazu ein simpler Annahmefehler – 2:6. Auszeit.
19.15 Angelina Grün, natürlich. Die Kapitänin bringt den DVV-Sechser auf 18:19 heran. Guidetti im Stress und im Clinch mit den Schiris, die einen „noch dran oder nicht dran“-Ball für Polen entscheiden. Kurz darauf technischer Fehler gegen D, die Halle pfeift, Polen gleicht mit 25:19 zum 2:2 aus.
19.10 Missverständnisse, Annahmefehler, Ausbälle – unglaublich: Polen erwacht und zieht nach einem 9:1-Zwischenspurt auf 17:13 davon. Es riecht ein bisschen nach Tiebreak.
19.00 Es wird vermehrt mit Lobs gespielt, den Damen geht offenbar ein wenig die Sprungkraft aus. D führte schon mit 12:8, beim 12:10 setzt es eine Auszeit.
18.50 Kurz und knackig: Im Schnelldurchlauf holen die DVV-Damen nach drei vergebenen Satzbällen mit 25:12 den dritten Satz. Hat dieses eindeutige 2:1 die Polinnen genug demotiviert, oder kommen Glinka & Co. noch mal zurück?
18.40 Jetzt mal nicht überheblich werden: Angelina Grün hebt die Streifenkugel lässig in die gegnerische Spielfeldmitte, sechs Polinnen verlassen sich aufeinander, das 16:8 für Deutschland ist die Folge.
18.30 Grün blockt und punktet und punktet blockend. Hanka Pachale mit erfolgreichem Einerblock, Polen leicht demotiviert. Kein Wunder, bei 4:11-Rückstand.
18.20 Die zwischenzeitlich ausgewechselte Frau Glinka spielt wieder mit und schmettert die Polinnen mit 22:19 in Front. Klarer Fall von psychologischer Präsenz-Power. Polen gewinnt mit 25:21 und gleicht damit zum 1:1 aus.
18.15 Polen macht drei Punkte in Folge und gleicht zum 14:14 aus. Ein roter Block zum 17:17 meint den deutschen Trainer Guidetti zu einer Auszeit zu zwingen.
18.10 Die Frau mit dem ungewöhnlichsten Nachnamen seit Annette Dytrt erpunktet eine knappe Führung: Corinna Ssuschke aus Karl-Marx-Stadt (hallo, DVV! Transit gibt es auch nicht mehr!) dürfte der Alptraum für Katja Burkhardt sein.
18.00 Angelina Grün ins Aus, die extra eingewechselte Linda Dörendahl mit Aufgabe ins Netz, es wird noch mal knapp. Deutschland bringt den Satz schließlich nach einem missglückten Polen-Lob von durch - 1:0
17.50 Hanka Pachale schlägt den Block an, es steht 20:17 für D in schwarz. Dann Glück für Grün, die den Block anschlägt – 21:17.
17.45 Schön laut ist das in der Halle in Halle. Es geht hin und her, so ist das nun mal beim Volleyball. Im Ernst: Kein Team mit mehr als zwei Punkten Vorsprung. Und bei Polens Hauptangreiferin Malgorzata Glinka möchte ich auch nicht in Ungnade fallen, die hat einen Schlag in der Schublade, heiliger Himmel. 2. Auszeit D bei 15:16.
17.40 Heike Beier mit Problemen beim polnischen Flatteraufschlag. Polska geht mit 8:7 in Führung. Auszeit D, Signore Guidetti redet besonders auf die Angreiferinnen ein.
17.35 Ich sehe immerzu polnische Blocks. Deutschland führt mit 5:3, ist aber meist aus der Distanz oder nach polnischen Fehlern erfolgreich.
17.30 Der deutsche Sixpack: Tanja Hart, Hanka Pachale, Cornelia Dumler, Christiane Fürst, Angelina Grün, Corina Ssuschke. Libera ist Heike Beier.
17.25 Hübsches Verschreiberli im Liveticker:

Das Spiel gewinnt in wenigen Augenblicken …

17.20 Die deutschen Volleyballerinnen wollen nach Peking. Das Qualiturnier in Halle/Westfalen begann die DVV-Auswahl mit einem lockeren 3:0 gegen die Türkei. Gelingt jetzt ein Sieg gegen die favorisierten Polinnen, ist der Sieg in der Vierergruppe A und das Halbfinale so gut wie sicher. Nur der Turniersieg bedeutet das Ticket nach ganz weit ostwärts.