Sport im Januar

Am Sonnabend beginnt die weltbekannteste Wettfahrt durch die Wüste, die 30. Auflage der Rallye Paris-Dakar, die jedoch dieses Mal in Portugal startet und deshalb auch anders heißt. In Lissabon soll es zum Start Public Viewing geben.

Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaften der Männer (ab 7.) und Frauen (ab 15.) wollen in Qualifikationsturnieren vor heimischem Publikum die Fahrkarte zu den Olympischen Spielen in Peking lösen. Laut Weltrangliste sind die Chancen einer erfolgreichen Quali sowie einer Nichtmedaille in Peking in etwa gleich groß.

Ab 17. trägt Deutschland wieder Bart. Die Handball-Männer messen sich in Norwegen zunächst mit Weißrussland, Ungarn und Spanien, um schließlich um die EM-Krone zu spielen. Sollte der Brand-Heiner das Ding auch noch gewinnen, wird er wohl nicht nur in Öl gemalt, sondern auch in Gold gegossen werden.

Stellvertretend für den Wintersport weise ich auf die Eiskunstlauf-EM in Zagreb hin, die ab 20. die Pro7-Zuschauer begeistern wird. Wie im offiziellen EM-Blog geschrieben steht, ist die Stimmung gut, „fast besser als auf Klassenfahrten“.

Am gleichen Tag beginnt in Ghana die Afrikameisterschaft der Fußballer. Wie wir seit heute wissen, wird der Gastgeber gewinnen.

Beim DFB-Pokal-Achtelfinale am 29. treten sich die Bundesligisten aus Dortmund und Bremen beim historischen 7:6 n.V. so dermaßen in die Beine, dass beide Klubs in der Liga ordentlich abrutschen. Schalke, Stuttgart, der HSV und die Bayern zittern sich auswärts gegen unterklassige Vereine der nächsten Pokalblamage entgegen. Hansa fliegt gegen Hoffenheim raus, woraufhin das halbfertige Hoppodome von verärgerten Koggenfans vollkommen zertrümmert wird.


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