Archiv für Oktober 2007

… und imma feste zugreifen

Lieber Tomislav Piplica, liebe Mitspieler von Energie Cottbus:

So stellt mann eine Mauer.

via

Kraft Indien

Spyker heißt jetzt Force India.

Wie das neue Logo aussehen soll, weiß der Milliardär auch bereits. So soll ein „F“ in den Farben der indischen Flagge auf dem Auto zu sehen sein.


foto_flickr

Die indisches Flagge ist ob ihres Symbols in der Mitte nicht die ungeeignetste, um einem neuen Formel-1-Team ein Logo zu schenken, erinnert doch das so genannte Chakra durchaus an ein Autorad. Im ursprünglichen Sinn war es das Symbol für die Lehren Buddhas, es wird auch „Rad des Gesetzes“ genannt. Das sollten die Force-India-Juristen vielleicht wissen, bevor sie sich in der nächsten Saison über zu kaltes Benzin, zu schlechtes Fahrwetter, zu plötzliche Bremsmanöver oder zu angezogene grid-girls beklagen.

Buddha sieht alles.

Pinkeln in der Fankurve

Nachtrag: Betrifft denselben Körperbezirk und erklärt, warum Doping in China

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Dass darauf noch niemand gekommen ist. Dekaden vergingen, und das Fußballpublikum verplemperte Zeit mit Amkloanstehn oder Pinkelplatzsuche, anstatt Fächer zu simpeln, neue Fangesänge zu üben und die Polizei zu ärgern. Dabei ist es so einfach: Ein Chemo-Beutel, rein das Gehängsel, Wassermarsch, fertig. Die Erleichtung passiert ganz diskret unterm Fanschal, und die Gehängsellosen können sich das komplette Toilettenarsenal untereinander aufteilen.

Nein, da muss erst EM-Favorit Österreich daherkommen und diese praktischste Fußballstadion-Erfindung seit der Flutlichtlampe präsentieren. Die Freunde des Olfaktorischen werden`s danken, auch solch doofe Begebenheiten wie das blasenbedingte Verpassen des soeben gefallenen Tor des Jahres gehören mit dem EM-Urinbeutel endlich der Vergangenheit an. Und da die Pisse zu Gel erstarrt (ein Hoch auf Polymerkristalle!), sollte somit auch die Frisurfrage geklärt sein.


foto_flickr

Wer ist der bessere Dopingjäger?

Im Finale trifft der DOSB auf die SG Franke/Ludwig.

Hauptmast Thater

Mal wieder ein Porträt über Deutschlands beste Pokerspielerin, diesmal in der FAZ. Katja Thater hat die Medien nun fast alle durch, wurde von Kerner nicht aus der Sendung geworfen und zitiert in ihrem Blog durchaus auch mal Moby Dick.

Übermorgen bin ich der Hauptmast. Oder die Dublone? Oder der Wal? Man weiß es nicht genau und ehrlich gesagt macht es auch keinen Unterschied. „Beat the Stars“ heißt es am Samstag beim DSF und vier PokerStars-Qualifikanten, sowie Thomas Strunz haben die Gelegenheit den Bounty von meinem Kopf zu harpunieren oder gar den ganzen Wal zu erlegen.

Und abschließend noch mal der Name, zum genau hinsehen, liebes Fernsehen: Katja Thater.


foto_katja-thater.de

Wie entstehen die Lostöpfe für die Euro-08-Auslosung?

Nachtrag III:
1 Österreich, Schweiz, Griechenland, Niederlande
2 Kroatien, Italien, Tschechien, Schweden
3 Rumänien, Deutschland, Portugal, Spanien
4 Polen, Frankreich, Türkei, Russland

worst case: Niederlande, Italien, Deutschland, Frankreich
best case: Österreich, Schweden, Deutschland, Polen

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Nachtrag II:

… muss ich allerdings leider zugeben, dass der Tagesspiegel-Redakteur Hermanns in diesem speziellen Fall ein bisschen faul ist …

Herr Wieland hat nachgefragt. Und sogar eine Antwort erhalten.

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Nachtrag: So, ich glaube, die Schalker Fraktion hat mich überzeugt, und die Berliner müssen sich irgendwo verrechnet haben. Zum Selbernachlesen:
Wikipedia
Forumsthread
Schalkeforum
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Herr Wieland versucht sich, ich rätsele, der Tagesspiegel weiß es offenbar – vielleicht ist jemand mal so nett und erklärt, wie der Koeffizient, der für die Eintopfung der EM-Qualifizierten maßgeblich ist, denn nun bitteschön berechnet wird.

Bei der UEFA heißt es hierzu:

… Koeffizienten auf der Grundlage ihrer Ergebnisse im Qualifikationswettbewerb für den FIFA-Weltpokal 2006 und/oder im Qualifikationswettbewerb für die UEFA-Europameisterschaft 2006/08.

Die Grundlagentabelle gibt es hier, jetzt fehlen offenbar noch die verfeinernden Faktoren. Wer kennt sie? Wer weiß, wo es sie gibt? Wer bringt sie mal kurz hierher?

„… ich sah viele abstürzen.“


foto_flickr

An wie vielen Häusern ich schon mitgebaut habe, weiß ich nicht mehr, es waren viele, ich sah Peking von oben wachsen. Ob die Stadt meine Heimat ist? Ich weiß nicht. Ich sehe, wie sie wächst, ich sehe die Kräne. Und ich sah schon viele Kollegen fallen, ich sah viele abstürzen.

Der Pekinger Bauarbeiter Guo Ende in der Zeit vom 19.7.

Von Holzaugen und Ballchips

Heute tagt das International Football Association Board (IFAB), der Fifa-Wächter über die Regeln des Spiels der Spiele. Dabei im Fokus der Einsatz von zwei Torrichtern und der im Ball integrierte Mikrochip. Beide Änderungen sollen eine Sache bewirken: Falsche Tor-oder-nicht-Tor-Entscheidungen verhindern.

Der dem Weltverband nahestehende Sportartikelhersteller [adidas] arbeitet mit einer millionenschweren Investition mit der Firma Cairos technologies an einem verbesserten Modell des Balls, der beim Test während der U17-WM in Peru vor zwei Jahren nicht fehlerfrei gewesen war.

Dass adidas bestimmte Mannschaften ausrüstet, ist bekannt. Die ebenfalls am Ballchip beteiligten Forscher sind wohl eher unparteiisch. Cairos Unternehmenstochter impire arbeitet mit einigen Bundesligaklubs zusammen. Zudem produziert man Inhalte für TV, Online, Print, hauptsächlich Springerzeugs.

Und niemand wird mir erzählen können, dass in x Jahren nicht Hinz oder Kunz zumindest mal in einer Schnapslaune auf die Idee kommen könnte, diese Verflechtungen im Sinne von y auszunutzen. Außerdem ist das Internet eine hervorragende Spielwiese für Verschwörungstheorien aller Art.


foto_flickr

„Dein erstes Tor in dieser Saison, stimmt’s?“

Außerdem würden wir uns bereit erklären, nichtsektiererische irakische Sicherheitskräfte auszubilden. Sektierer ausbilden, die den Bürgerkrieg anheizen, können wir hingegen nicht. Das wäre kein sinnvoller … (Das Telefon klingelt) Entschuldigung, das ist meine Frau. (Er geht dran.) Tor! Das ist hervorragend. (Es ist seine Tochter.) Erzähl! Wie ist das gelaufen? Ah, mh. Wow, das ist hervorragend. Dein erstes Tor in dieser Saison, stimmt’s? Großartig. Ich bin sehr stolz auf dich. Wir müssen das feiern, wenn ich nach Hause komme. Alles klar, amüsier dich, Süße. Ich bin stolz auf dich. Alles klar. Hab dich lieb. (Er spricht jetzt mit seiner Frau.) Hey, das ist toll. Ordentlicher Schuss, mh? Alles klar. Sag ihr, dass ich stolz auf sie bin. Bye. (Er legt auf.) Wo waren wir? Oh ja, Irak.

US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama im Welt-Interview (online leider ohne Fragen)

England schon abgeschrieben

Konstant, authentisch und ohne Dollsche Kämpferparolen

„Ich mag Meyer“, sagt der Clubfan. Und begründet das ausführlich.