Das zweite Kommen ist nahe

Dejagah, Israel, Sport.

„Sport, Israel?“, klüngelte die Zwischenhirnrinde Alarm, wenn sie denn klingeln könnte; da war doch mal was, ja was war denn da mal, und nach Pauergugeln bin ich dann doch noch drauf gestoßen:

The Grand Prix priest. Israel fulfillment of prophecy says the Bible, the second coming is near

Diese beschwörerischen Worte füllten ein Schildeken, das ein durchgeknallter irischer Priester, der zudem betrunken gewesen sein soll, beim Olympischen Marathon 2004 um den Hals trug, als er den bis dahin Führenden ungefähr bei Kilometer 34 von der Strecke zerrte, worauf dieser 20 Sekunden Zeit verlor, am Ende nur Dritter wurde und vom Rogge-Jacques zu schlechter Letzt noch so ’ne pissige Fairplaymedaille umgebaumelt bekam. Die ganze traurige Geschichte des Cornelius Horan steht im Lexikon.

Und damit der Boulevard nicht zuckt: Mit Herrn Dejagah hat das überhaupt nichts zu tun. So sind sie eben, diese Assoziationen. Kommen und gehen. Und sind dabei komplett schlagzeilenungeeignet.


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