Warum mitlaufende Uhren verbannt werden sollten


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Dazu zählt beispielsweise für mich die Überlegung, mittelfristig darüber nachzudenken, ob man im Fernsehen etwa während eines 100-Meter-Laufes die mitlaufende Uhr aus dem Bild verbannt, weil das Publikum sonst immer so stark auf diese Zeiten fokussiert ist und es am Ende mehr um Rekord und Höchstleistungen geht, als um den Sieg.

ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt in einem Interview über das Rekordstreben in der Leichtathletik. Morgen beginnen im japanischen Osaka die Weltmeisterschaften.


1 Antwort auf “Warum mitlaufende Uhren verbannt werden sollten”

  1. 1 Ghost Dog 23. August 2007 um 11:43 Uhr

    Im ersten Moment habe ich gedacht „So ein Quatsch“, aber beim zweiten Nachdenken finde ich das gar nicht so unlogisch. Besonders in der Leichtathletik geht es doch mittlerweile nur noch um Zeiten und kaum noch um Platzierungen.

    Dann sollten aber im gleichen Atemzug auch die Olympia- und WM-Kriterien angepasst werden. Mitfahren darf, wer bei großen Wetkämpfen bestimmte Platzierungen vorweisen kann und nicht, wer einmal in der Saison eine bestimmte Zeit (oder Weite) erreicht hat.

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