Archiv für Juni 2007

Programmhinweis

Morgen, 11.30 Uhr, im Internet: Vorstellung des neuen Bundesliga-Spielplans

Gut, dass es Online-Nachschlagewerke gibt

Was ist Fußball?

Fußball ist ebenso eine Krankheit die den Fuß anschwellen lässt so das er wie ein Ball aussieht. Durch eine Ruckartige Bewegung vom Fuß nach vorne wird der Erreger weiterverbreitet, weshalb der Fußball auch oft mit dem Fußball verwechselt wird. Die Krankheit wird als sehr gefährlich eingestuft denn sie ist erst die Grundform vom Handball und Kopfball ist. Die Krankheit wird vom sogenannten Homo julesrimets übertragen, einer abart des Urmenschen die heute nur noch geringfügig vetreten ist.

Wie sieht die Allianz-Arena aus?

Wie funktioniert Baseball?

Man nimmt einen vom Nazi abgekauften Holzschläger aus gutem Pappelholz und hält den solange an einer Ecke in die Luft bis ein Ball angeflogen kommt. Ist der Ball unterwegs geht es darum den Ball zutreffen , trifft man ihn nicht so hat man Pech gehabt und muss ihn wiederholen. Hinter dem Mann steht ein in der Kackposition hockender Fritze der versucht den Ball zu fangen, wenn der davor zu doof ist den Ball zutreffen. Geworfen wird der Ball vom anderen Heini aus der anderen Mannschaft.

Fifadefinitionsvarianten:
Ferein Intanationaler Fussbaal Analfabetten
Führende Idioten mit Flechten am Arsch
Foll Idioten Faein

Was ist Judo?

Judo ist prinzipiell mit dem japanischen Sumo vergleichbar. Nur wird beim Judo ein Arztkittel mit farbigem Gürtel getragen und das Kampfgewicht liegt teilweise bei unter 150 Kilogramm. Der Gürtel ist in der Regel schwarz, damit alle Zuschauer das Gefühl haben, es handele sich um Profis.

Über die Gefahr des Nordic Walkings:

In letzter Zeit häufen sich die Vorkommnisse, die es wahrscheinlich erscheinen lassen, dass die Ziele des NW eindeutig auf die Erringung der Weltherrschaft abzielen. So werden Leute, die ohne diese seltsamen Stöcke unterwegs sind, inzwischen belächelt und teilweise sogar ausgelacht. Nur der friedlichen Grundhaltung dieser Verweigerer ist es zu verdanken, dass sie im Gegenzug darauf verzichten, die beiden Stöcke öffentlich als ‚Sibirisches Wanderklo‘ zu bezeichnen. (Ein Stock zum Abstützen, der andere zum Wölfevertreiben.)

Schach nach Nine Eleven:

Sepp Blatter:

Sepp Blatter, Künstlername von Joseph Scharlach Blatter (geb. 1517 in St. Gallen), genannt: der böse Sepp Blatter, weil er die FIFA WM 2006 in Südafrika austragen wollte. Obwohl seit 1768 alleinbeherrschender FIFA-Präsident, gelang ihm dieser Plan erst für 2010. Wahrscheinlich wird dieser aber vom Opus Dei oder der DPA durchkreuzt. Bekannt wurde er, durch seine wahnwitzigen Pläne, mit Adolf Hitler zusammen, einen gigantischen Puff aufzumachen und dort alle Fußballfans einzusperren, da sie ihm auf der Tribüne für seinen überdiemsionalen Hintern den Platz wegnahmen und diese Fans ihm in seinen Arenen zu viel Lärm machten.

gesehen bei Paul

Sotschi

Am 5. Juli, am frühen Donnerstagmorgen in acht Tagen, entscheidet das Internationale Olympische Komitee, wer in sieben Jahren die Winterspiele ausrichten darf. Zur Wahl stehen noch Sotschi, Pyeongchang und Salzburg.


foto_fickr

Rein geografisch betrachtet wäre die Wahl Sotschis zum Gastgeber der Olympischen Winterspiele 2014 eine feine Sache. Würde doch somit der breite und bislang olympiafreie Graben von Südamerika über Afrika, den Nahen und Fernen Osten, Indien und Russland mal wieder ein klitzekleines bisschen eingeengt.

Außerdem hat Sotschi Maria Scharapowa und Jewgeni Kafelnikow, Städtepartnerschaften mit Rimini und Long Beach, ungefähr so viele Einwohner wie Bielefeld und eine zumindest bei mir nicht funktionierende Webcam auf der offiziellen Seite.

Und schließlich fühle ich mich jedesmal zurück in der Zeit, lese ich kyrillische Buchstaben.

Олимпийские и Паралимпийские игры послужат позитивным переменам в российском обществе.

Der graue Trainer

Das Fernsehbild war noch genau so schwarz-weiß wie das Trikot der westdeutschen Nationalmannschaft. Die DDR war längst in der Quali gescheitert. Ich hörte zum ersten Mal von einem Mann namens Rudi Völler. Das meiste von dieser Fußball-Europameisterschaft 1984 sah ich, als ich – es war spät, ich war jung – durch die leicht geöffnete Stubentür wenigstens die linke Hälfte des Fernsehapparats abdecken konnte. Als Deutschland ausgeschieden war, habe ich mich nicht mehr für das Turnier interessiert, schließlich standen die Sommerferien vor der Tür, also auch stundenlang richtiger Fußball draußen im Hinterhof.

Später hörte ich von irgendjemandem, dass der in jeder Hinsicht graue Trainer der BRD jetzt nicht mehr Trainer sein wollte. Was ich doof fand, denn seine Spieler hatten doch Schuld, und dieser olle Spanier, der kurz vor Schluss noch ein Tor geschossen hatte. Egal, es waren Sommerferien, Beckenbauer wurde erst Teammanager, dann bald Weltmeister und später noch Lichtgestalt.

Ich habe damals den Namen Jupp Derwall nur kurz bemerkt und bald wieder vergessen. Heute ist er im Alter von 80 Jahren gestorben.


foto_frmtr.com

Panzer in Portugal

Muss man sich als Deutscher eigentlich irgendwelche Gedanken machen, wenn eine sechstklassige portugiesische Fußballmannschaft im erstklassigen Managerspiel Hattrick sich PanzerTeam nennt? Übrigens spiele ich am Sonnabend gegen den Abstieg. Hoffentlich schalte ich nicht aus Versehen die WDR-Schlusskonferenz ein.

Ich hatte gestern den längsten …

… Suchbegriff in diesem Jahr:

Nächstes Jahr wird es bei uns eine klare Devise geben – und das vom ersten Spieltag an: Wir müssen

Nachtrag: Originell ist anders, trotzdem muss der jetzt noch. Wäre da gerne weiter vorne.

Hottehü

Sommerphrase 2007:

Ross und Reiter nennen

Ey, alles Vollidioten, ey!

Lukas kneift.

Verpflichtung des Schreibers auf einen neuen Blogsport


foto_fickr

Die Piep-Affäre brachte gravierende Recherchefälle im Blogsport ans Licht. Wie alle anderen Rechercheaffären schaden sie meinem Sport und meiner persönlichen Situation sehr stark. Die Unsicherheit über die Identität der Blogger und der anderen Personen, die in die Piep-Affäre verwickelt sein könnten, ist ebenfalls sehr verhängnisvoll und bleibt bestehen, solange die Akte nicht abgeschlossen ist.

Heute regiert der Verdacht. Er untergräbt die Glaubwürdigkeit meines Sports und erschüttert das Vertrauen des Publikums, der Instanzen, der Organisatoren und meiner Kollegen. Aus diesen Gründen will ich meinen Beitrag zur Bereinigung dieser Situation und zur Sanierung des Blogsports leisten, indem ich die nachstehende Verpflichtung unterschreibe, um zu zeigen, dass ich den Grundsätzen, die von der Union Blogger Internationale (UBI) vertreten werden, voll beipflichte.

Ich erkläre auf meine Ehre vor meiner Mannschaft, meinen Kommentatoren, der UBI, der Sportblogfamilie und dem Publikum, dass ich weder in die Piep-Affäre noch in irgendeine andere Recherchegeschichte verwickelt bin, und dass ich keinen Verstoss gegen das Antirecherchereglement der UBI begehen werde.

Ich will meine Verpflichtung damit unter Beweis stellen, dass ich zusätzlich zu den Sanktionen des Reglements einen Beitrag an die Recherchebekämpfung in der Höhe meines Jahreslohns für 2007 leisten werde für den Fall, dass ich das Reglement verletzt haben sollte und zur Standardsanktion der zweijährigen oder zu einer längeren Suspendierung verurteilt werde, sei es im Rahmen der Piep-Affäre oder in einem sonstigen Antirechercheverfahren.

Gleichzeitig erkläre ich der spanischen Justiz, dass ich ihr meine DNS zur Verfügung halte, damit sie mit den Videomitschnitten verglichen werden kann, die im Rahmen der Piep-Affäre beschlagnahmt wurden. Ich appelliere an die spanische Justiz, damit sie diese Untersuchung so bald als möglich durchführt oder es der UBI erlaubt, sie zu
organisieren.

Ferner schließe ich mich dem Willen der UBI an, meine Erklärung zu veröffentlichen.

gez. nolookpass

(frei nach UCI, pdf)

Viel Kritik, weil Organisation gut

Häh?

Ich kann Ihnen versichern, dass es so viel Kritik gibt, weil die südafrikanische Organisation so gut ist. Wenn es keine Kritik gäbe, dann wäre sie nicht gut.

Der Ober-Fifanese und Blatter-Seppl und seine ganz eigene Theorie des Kritischen Realismusses.

Auswirkungen auf die Umwelt sind nicht zu erwarten

Auswirkungen auf die Umwelt, den Verkehr oder Auswirkungen gleichstellungspolitischer Art sind ebenfalls nicht zu erwarten.

Seite 12 des Gesetzesentwurfs der Bundesregierung zur Verbesserung der Bekämpfung des Dopings im Sport (pdf)

Na dann ist ja gut.

Um das neue Anti-Doping-Gesetz beraten sich morgen ein Haufen Ausschüssiger und ein paar Experten ihre dopingfreien Köpfe heiß. Viel Spaß dabei!

Außerdem bei der Lektüre gelernt: Exkulpation ist juristisch und heißt Entlastung. Pönalisierung bezeichnet selbst der Duden als veraltet und soll soviel wie Verstrafrechtlichung bedeuten, soweit ich das richtig interpretiert habe.

Ich jedenfalls starte jetzt die Flanierung zur schleunigen Verproviantung meines Ventriculus mit anschließender vorsätzlicher Inhalation eines Stoffgemischs, das beim Verschwelen von Nicotiana-Pflanzen entsteht und bei mir zur bonfortionösen Digestionsprozessen führt. Zumindest bilde ich mir das ein.