Sport im Mai

Ab 7. schmettern sich die weltbesten Tennisspielerinnen bei den Qatartelecomgermanopen in Berlin die Filzbälle um die Ohren. Die Top 20 sind alle da – außer Maria Scharapowa.

Schnellradfahrer – sagt man da eigentlich noch Sportler? – mühen sich ab 12. beim Giro d‘Italia quer durch den Stiefel. Ivan Basso wird seinen Vorjahreserfolg nicht wiederholen.

Am 16. entscheidet sich im walisischen Glasgow, welche spanische Fußballmannschaft als Gewinner des UEFA-Pokals in der nächsten Saison als Titelverteidiger die minimale Chance erhält, eventuell gegen Bayern München spielen zu können.

Drei Tage später weiß die Republik dann auch, wer Fußballlandesmeister ist. Die Bundesliga schließt ihre Pforten und hinterlässt Zilliarden Abhängige in die – ACHTUNG, DAS WIRD GLEICH HART – Sommerpause, deren Dauer in Wochen leider zweistellig zu bemessen ist.

Ab dem 21. spielt Timo Boll wieder Tischtennis. Bei der Einzel-WM in Zagreb wird die uninteressierte Öffentlichkeit dann sehen können, ob gewisse Organisationsdefizite bei großen Tischtennisturnieren im balkanischen Europa normal sind.

Wer die beste englische Fußballmannschaft der Saison ist, zeigt sich in der Premier League, aber auch am 23. im diesjährigen Finale der Champions League. Der Tag wird auch als derjenige in die Fußballgeschichte eingehen, an dem zum ersten Mal ein Spieler in einem offiziellen Spiel 18 (in Worten achtzehn) Übersteiger hintereinander produzierte und auch nur dort. Das Finale der Champions League findet am 23. in Athen statt, also einem Land, das für seine Frauenvolleyball-Hools berüchtigt ist. Wenn das mal gut geht.

Und wenn Autos viel zu schnell an viel zu teuren Booten vorbeifahren, dann ist Formel 1 in Monaco (27.).


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