Asphaltunebenheiten galore


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Wenn hier in der nächsten Zeit irgendwann einmal länger als vier Wochen nichts mehr passiert, ist die städtische Bauwirtschaft schuld.

Und das ist der Grund: Eine Handvoll schlecht gelaunter und kettenrauchender Bauarbeiter riss vor kurzem zwei Betonrabatten ab. Diese standen bis vor ein paar Tagen mitten auf dem Radweg von zu Hause bis zur Arbeit. Und zwar auf einem Teilstück mit einem alped‘huezesken Gefälle. Auf der rechten Seite. Und wirklich mitten drauf.

Auf der linken Radwegseite fahre ich das Gefälle hoch, jeden Morgen jedes Mal, wenn ich das Auto nicht bekomme. Ohne abzusteigen schaffen das nicht viele Kollegen. Schöner ist jedoch die Feierabendabfahrt, regelmäßig kocht das Fünfeurotachometer heiß. Wer bietet mehr als 53 km/h?

Lebensrettend wirkten bislang die beiden Blumenbeete, die idiotischerweise die Sause bremsten. Drüberspringen ging nicht, die Pflanzen waren doch sehr hoch. Jetzt sind die Rabatten weg, derselbe ist nun frei, und genau das ist das Problem. Denn hinter den Rabatten kamen immer die Asphaltunebenheiten, produziert vermutlich durch unmäßige Wurzelbildung in Verbindung mit den Witterungseinflüssen der vergangenen Dekaden. Abgebremst wie bisher – kein Thema. Mit 50 Sachen aber: Bullenreiten + DDR-Autobahn + Luftturbulenzen + Buckelpiste².

Aber es muss ein Riesenspaß machen. Und deswegen werde ich das jetzt gleich mal testen. Also: Es war schön mit euch.

(Fast schäme ich mich ein wenig, diesen Beitrag unter Radsport zu verbuchen. Aber irgendwo musser ja hin.)

Nachtrag: Es hat einen Riesenspaß gemacht. Bis zu diesem wirklich fiesen Huckel, dem Albtraum (Alptraum? Der Duden erlaubt beides) jedes Rennradreifens. Gut, dass ich mich rechtzeitig aus dem Sattel gehoben hatte.


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