Die Situation des Sports in Deutschland

Der Erfolg der Handball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft hat die Debatte um die deutsche Sportlandschaft und einen positiven Patriotismus neu entfacht. Zeitgleich läuft in Potsdam ein aufsehenerregender Prozess gegen zwei junge Männer, die aus vermutlich fremdenfeindlichen Motiven einen Mann ausländischer Herkunft brutal ins Koma geschlagen haben sollen. Und schließlich die Berichterstattung über deutsche Fußballvereine, die sich im Visier von Neo-Nazi-Agitation befinden.

Tja, Sportfreunde, so siehts aus hierzulande. Und außerdem tritt Jan Ullrich bald zurück, zeitgleich die Berichterstattung über deutsche Polizisten, die sich im Visier von Fußballfans befinden, und die Treckerbande wurde verurteilt. Ja, wer Bescheid wissen will, höre ihm zu, dem Liberalennetzwerk. Da machen so tolle Menschen mit wie Birgit Fischer und Wigald Boning und Oliver Lücke. Die müssen es ja wissen. Und eben schnell mal eine Pressemitteilung dazu verbrechen, in der sie die Bedeutung des Sports betonen. Auf der ersten Silbe wahrscheinlich.

„Sport als Leistungsschule der Nation“, das kommt bestimmt von Frau Fischer, das kennt die noch von früher. Die Toleranzkiste hat mit Boning zu tun, logisch. Der Lücke steht für Wettbewerb und Leistungsbereitschaft. Nun gut, is ja alles prima.

Dass die Welt jetzt Bescheid weiß, liegt am Netzwerkpresseonkel. Der heißt Tilo Bonow und kommt auch in anderen Blogs vor.


1 Antwort auf “Die Situation des Sports in Deutschland”

  1. 1 Handball » Blog Archives » weg isser Pingback am 22. Februar 2007 um 16:40 Uhr
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