Peking kann kein Englisch


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Es wird. Nachdem das U-Bahn-Problem jetzt offenbar angegangen wird, kümmert sich Olympiagastgeber Nullacht Peking nun um den Touristen-Service. Dienstleister und Verwalter in der chinesischen Hauptstadt sollen Englisch pauken, bis ihnen das Ti-Äitsch zu den Ohren rauskommt. Man wolle Peinlichkeiten vermeiden, hieß es.

Peinlichkeiten? Entstehen doch meistens dann, wenn man sich nicht richtig versteht, Vokabeln vertauscht, kulturelle Gepflogenheiten verwechselt. All dies setzt aber voraus, dass miteinander kommuniziert wird. Als wir vor acht Jahren Peking besuchten, war dies allerdings überhaupt nicht der Fall.

Zumindest an dem Ort, an dem ein arroganter Europäer anglophile Chinesen noch am ehesten vermuten würde, am Pekinger Flughafen. Ja, es stimmt: Nach 20 Minuten Herumfragerei haben wir keinen einzigen Englisch sprechenden Angestellten des Flughafens in der Hauptstadt des bevölkerungsreichsten Landes auf Erden gefunden. Keinen einzigen. Dafür jede Menge andere arrogante Europäer, die dasselbe Problem hatten.

Das war nicht peinlich, sondern ärgerlich. Aber es war auch eine andere Stadt, damals.

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