Nachtrag 16. Januar 2007: Jetzt gibts den Themenabend. Mehr als ein halbes Jahr nach der WM. Na ja.
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Vor gut zwei Monaten sollte anlässlich der Fußball-WM auf arte ein Themenabend mit dem bezeichnenden Titel Fifa in Verdacht laufen. Warum damals daraus nichts wurde, hatte damals die taz recht hübsch zusammengefasst. Als Grund hieß es damals:
Alles sei nur verschoben, zurzeit prüfe die Rechtsabteilung, ob der Bericht „The Beautiful Bung – Corruption and the World Cup“ des britischen Journalisten Andrew Jennings dem deutschen Medienrecht genüge
Gestern nun ging es in Frontal 21 im ZDF auch um die Fifa, genauer um die dubiose Beziehung zwischen Jack „the ripper“ Warner, Vizepräsident, und Sepp Blatter, Präsident der Fifa. Das Manuskript der Sendung gibt es hier als pdf.
In der Abmoderation heißt es schließlich:
Eine umfassende Dokumentation des britischen Kollegen Jennings zu diesem Thema können Sie demnächst auf ARTE sehen.
Und ich frage mich: Was ist das denn? Bei arte ist zum Thema Jennings im künftigen Programm mal rein gar nix zu finden. Und ist diese umfassende Dokumentation eine neue? Wenn ja, was passiert mit „The Beautiful Bung“? Wenn nein, wann genau wird der Bericht nun endlich zu sehen sein? Und was ist mit dem in der taz erwähnten zweiten Bericht der Berliner TV-Autorin Martina Bosse, der Ende Juni noch nicht fertig gewesen sein soll? Ist der schon eingestampft?
Die BBC ist wie üblich schon weiter und bietet Transkript und Film im Netz an.
1 Antwort auf “Andrew Jennings, die Fifa
und das deutsche Fernsehen”