Transfermarkt: Nolookpass verlässt das Nachspiel

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Und vielleicht kommt es ja wieder. Es gibt Blogs, die haben einfach mal einen Aussetzer. Nicht jeder mag immer was schreiben, vielleicht konzentrieren sie sich auch nur auf eine bestimmte Sache.

So ist das nämlich. Zwei Jahre Nachspiel. Im gegenseitigen Einvernehmen … nein, als ganz alleinige Entscheidung wird der Vertrag mit diesem Sportblog nicht verlängert. Eine Ablösesumme gibt es nicht, dafür gleich zwei Ausleihgeschäfte.

Ich habe weder Lust noch Zeit, mehrere – sich teilweise überschneidende – Sportblogs parallel zu führen; warum auch. Also wechselt der Nachspiel-Fußball zur kommenden Saison zu dugehstniemalsallein.de; die TSG Hoffenheim der deutschen Sportbloglandschaft lockte mit dem Rolf Rangnick unter den Berlinbloggern, einem eigenen Blogstadion und drei bis sieben Stück Ambitionen.

Der Nachspiel-Restsport zieht zu sportkurier.blog.de, für die fantastischste Regionalzeitung im Nordosten wo überhaupt gibt senfe ich weiterhin zu Basketball, Boule und Boulevardsport – zumindest nach dem Urlaub, frisch ab 1. August.

Für beide Adressen gilt: Ich würde mich sehr freuen, den einen oder anderen Nachspiel-Leser hier oder dort mal wiederzutreffen. Die Nachspiel-Kondolenz-Kommentare bleiben noch ein büschen offen, dann, ja dann ist mein drittes Sportblog offiziell tot.

@alle: Soweit, danke schön!

Helden wie sie

Provinz rules!

Boris Becker, 40, aus Leimen. Er arbeitet nach einigen Erfolgen im Jugendsport heute als Türsteher einer Disko in Heidelberg, unweit seines Geburtsortes.

Johannes Baptist Kerner, 43, lebt in Hersel, Nordrhein-Westfalen, und betreibt einen Öko-Hof mit vier gemütlichen Gästezimmern.

Jürgen Klinsmann, 43, Konditor aus Göppingen, liebt Fußball: Wenn die Arbeit ihm Zeit gibt, begleitet er das deutsche Team zu internationalen Turnieren.

Parteitag

Da schoss ein Nürnberger, der früher bei Düsseldorf gespielt hat, im Spiel gegen Düsseldorf das entscheidende Tor für Nürnberg. Und ich sage, das muss für Detlef Szymanek ein innerer Reichsparteitag gewesen sein. Um Gottes Willen, Nürnberg, da habe ich gar nicht daran gedacht.

Manni Breuckmann schämt sich.

Euromanie

Mal ein kleiner Arbeitsnachweis der Blogkollegen und meiner Wenigkeit für das vergangene halbe Jahr drüben beim EM-Blog:

euro2

Liveblogs

Flicks Fakten (PK II)
Löws Lippen lauschen (PK)
Deutschland – Serbien
Deutschland – Weißrussland
Deutschland sucht den Superfußballer (Jogi auf der Zugspitze)
Schweiz – Deutschland
Österreich – Deutschland
Die Gruppenauslosung

Fit für die WM in drei Tagen

Tag drei
Tag zwei
Tag eins

Dumm gelaufen und dabei die Euro verpasst

14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

Die Bela-Réthy-Faktenmaschine

13 (Österreich) 12 (Verweis) 11 (Kroatien) 10 (Portugal) 9 (Schweiz) 8 (Tschechien) 7 (Griechenland) 6 (Moderationskärtchen) 5 (Schweden) 4 (Türkei) 3 (Niederlande) 2 (Russland) 1

Fußballmusik

13 12 11 10 9 8 7 6 5 43 2 1

Vorbereitungstestspiele

5 4 3 2 1 0

Rückblick

Die EM 2000
Die EM 1996
Die EM 1988

Nur Übung – Nicht Freischalten!!!

Eine niedliche Abwandlung des bekannten Gelsenkirchener Reklamespruchs Nur kucken, nicht anfassen floss soeben aus süddeutschen Gefilden in meine Netzzeitung:

Wer das als Sport zählt

Das Grosseweltblog malt tolle Diagramme und hat heute mal die angenommene reziproken Korrelation Schläger im Schrank und sportlicher Ehrgeiz auffem Block visualisiert. Toll.

Kreativ, zuverlässig, fleißig

Aber was zählt auch zum Fußball, zum modernen Fußball? Kreativität, Zuverlässigkeit, fleißig. Das sind alles Kriterien die Homosexuellen bei uns in Deutschland im Berufsleben erstklassig erfüllen. Ich kenne viele Unternehmer die sagen: „Meine besten sind die Homosexuellen.“

Dieses Zitat von Rainer Calmund aus der DSF-“Reportage“ über Homosexuelle im Fußball bestätigt nicht nur meine Skepsis hinsichtlich dieses offensichtlichen Medienparadoxons.
via

Im Verlangen nach öffentlichem Ansehen

Nachdem ich mein Vermögen gemacht hatte, wollte ich wie jeder Mensch, der Macht hat, auch öffentliches Ansehen. Ja, es ist eine Sünde, ich gestehe das offen ein, aber so sind wir Menschen nun mal. Im Verlangen nach öffentlichem Ansehen habe ich den Fußballklub Steaua gekauft. Das Symbol Rumäniens.

Der Präsident von Steaua Bukarest und bald vielleicht auch von ganz Rumänien im Interview

„Die Bilder in seinem Kopf sind die Plateauschuhe seines Charismas“


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Ich klebe an den Lippen Uwe Seelers und mein Respekt kennt keine Grenzen. Ich bin neidisch auf diese Bilder in seinem Kopf. Ich finde sein dunkelbraunes, hahnentrittgemmustertes Sakko brechreizerregend. Gerade deswegen und wegen der Kratzerei an den Eiern vor Millionenpublikum hatte ich nicht soviel Souveränität erwartet. Seeler gibt „Uns-Uwe“ als Rolle. In Wirklichkeit ist er ein scheissecooler kurzer Mann, der für adidas seit 40 Jahren erfolgreich noch an den letzten zweifelnden Hinterhof-Sporthändler die aktuelle hip-hop-Streetfucking-wear verkauft. Die Bilder in seinem Kopf sind die Plateauschuhe seines Charismas.

Texte wie dieser hier, geschrieben von einem Menschen mit dem höchst entspannten Pseudonym MC Hausmacherleberwurscht, sind der Grund, warum sich die so genannten Paparazzi auf dem nach ihnen benannten Portal das Attribut höflich gegeben haben.
Auch nicht uninteressant:

Es handelte sich um eine Stereoanlage und eine riesige Anzahl von Schlümpfen und Schlumpfhäusern. Ein Sammler, ein Schlumpfsammler, der Mann. Besagter Spielervermittler wusste ausserdem später zu berichten, dass sich Littbarski in der Folgezeit im eigenen Keller eine ‚Schlumpfwelt‘ eingerichtet hatte. Schön, sich vorzustellen, was sich dort für Szenen abgespielt haben mögen.

Sehr bildhaft vorgetragen folgender Fauxpas, der für den Autor glücklicherweise nicht mit einem technischen K.O. endete:

Auf einmal steht Graciano vor mir. „Wir haben jetze een echtet Problem, wa?“ versucht er zu artikulieren. „Keener nennt meenen Hund schwul, wa?“ Die Musik verstirbt, Gespräche verrecken, meine Runde weicht einen halben Meter zurück.

Außerdem erfahrenswert: Franz Beckenbauer lässt nicht genügend Sicherheitsabstand:

Und der Kaiser war leider toll. Besorgt, bemüht, freundlich und reuevoll. Schrieb uns die Nummer eines Menschen (Anwalt? Berater? Referent?) auf, an den wir uns wegen Schadensbegleichung wenden sollten. Machte einen flauen Witz (‚Fahrerflucht macht in meinem Fall wenig Sinn!‘ nicht wörtlich, aber so ähnlich), fragte nochmal, ob uns wirklich nichts passiert sei und fuhr dann seiner Wege. Er fuhr selber und er sass alleine im Auto. Der Blechschaden bei mir war minimal und ich habe die Beule immer noch im Heck. Meine Kaiser-Beule. Mein Auto-Gramm.

Ich nehme den Fünfzigfünzigjoker

Von Kuba, Iran und Nordkorea vermutete ich es fast, aber dass auch in Norwegen professionelles Boxen verboten ist, hätte mich bei dem Jauch in arge Schwierigkeiten gebracht. Andererseits wäre jedoch der Mangel an bekannten Schwergewichts-Professionellen mit Vornamen Haakon, Eirik oder Sondre schon eine gute Spur gewesen.

Man müsste sich nur mal zu einer Bewerbung aufraffen.

Sport in den Dritten

Bevor das öffentlich-rechtliche Sportfernsehen ab Morgen endgültig nationalmannschafterisiert wird, pumpen die Dritten heute Abend fix noch drei Schmankerl durch ihre Kanäle:

Doping und die Freiburger Sportmedizin (SR, 22.30-23.15)

Spiel der Götter – Als Buddha den Fußball entdeckte (HR, 23.45-01.25)

Sport Inside (Olympia & Sponsoren, Langstreckenläufer Kenia, Isabell Werth). (WDR, 22.45-23.15)



Spielleiter



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